Dachverband DIE STEIRISCHE BEHINDERTENHILFE
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Die Steirische Behindertenhilfe ist ein Dachverband, dem Interessenvertretungen von Menschen mit Behinderung, von Angehörigen von Menschen mit Behinderung sowie Träger der privaten Behindertenhilfe angehören.
Am 23. Jänner 2012 fand in Wien die 1. Internationale Konferenz über gute Politik für Menschen mit Behinderung statt. Finanziert von der Essl Foundation, dem World Future Council und der Bank Austria wurden 6 Beispiele für gesetzliche Regelungen diskutiert, die als Best Practice in der Sicherung der UN Konvention über die Rechte der Menschen mit Behinderung gelten. Martin Essl, der Stifter der Essl Stiftung,... will zum Abbau von Barrieren beitragen und wird diese Konferenz jährlich veranstalten. Während der Konferenz wurde u.a. auch der Zero Projekt Bericht diskutiert, der in Zukunft regelmäßig einen Vergleich liefern soll, wie die Staaten die UN Konvention umsetzen. Jakob von Uexküll, Gründer des World Future Councils und des Alternativen Nobelpreises, sowie Yannis Vardakastanis, Präsident des Europäischen Behindertenforums wiesen auf die dramatischen Verschlechterungen der Lebensbedingungen von Menschen mit Behinderung durch die Budgetkürzungen zur Sicherung der Staatsfinanzen hin. Menschen mit Behinderung dürfen nicht die Hauptleidtragenden einer verfehlten Budgetpolitik werden.
Neben Staaten wie Niederlande, UK, Griechenland, Spanien, Portugal gehört in Österreich leider die Steiermark zu den Vorreitern dieser verfehlten Behindertenpolitik.
Die Zero Projekt Webseite ist eine interaktive Plattform für alle, die an Sozialen Indikatoren, Guter Praxis und guten Politikbeispielen für Menschen mit Behinderung interessiert sind. Es geht um Lösungen, die den Wandel zu gleichberechtigter Teilhabe von Menschen mit Behinderung in allen Bereichen des Lebens unterstützen.
Rund 100.000 Dienstleistungsorganisationen vertritt der neue Dachverband „Social Service Europe“ SSE. Er gehört damit zu den großen Arbeitgeberverbänden in der EU. Und das nicht von ungefähr: arbeiten doch 12% der Arbeitskräfte in Europa im Sozial- und Gesundheitsbereich.
EASPD Präsident Franz Wolfmayr unterzeichnet den Gründungsvertrag für einen neuen großen Arbeitgeberverband in der EU
Der ORF berichtete in der Sendung Thema am 12. Dezember 2011, dass die Steiermärkische Landesregierung zwar für manche Menschen mit hohem Hilfebedarf nun positive Entscheidungen über die für sie notwendigen Dienstleistungen getroffen hat. Sie galten als sg. Härtefälle und wurden vom Büro des zuständigen Landesrats Schrittwieser individuell entschieden. Damit gibt es nach wie vor keine Rechtssicherheit für sie.
Am Freitag, 11 November, 2011, traf die Delegation von EASPD - European Association of Service Providers for Persons with Disabilities mit der Vize-Präsidentin der Europäischen Kommission, Viviane Reding, zuständig für Justiz, Grundrechte und Bürgerschaft sowie Dana Trama-Zada, Mitglied ihres Kabinetts, zusammen.
Franz Wolfmayr, Präsident der EASPD, Luk Zelderloo, Generalsekretär und Irene Bertana, Policy-Assistenten, hatten Gelegenheit, mit Vizepräsidentin Reding konkrete Themen zu besprechen. Es ging um
- die Rolle von Dienstleistungsorganisationen in der Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung (UNCRPD), der European Disability Strategy (EDS) und des Accessibility Acts, der 2012 beschlossen werden soll,
- die Auswirkungen der Finanzkrise auf die Lebensqualität von Menschen mit Behinderung und die Qualität der Dienstleistungen,
- die Finanzierung der Europäischen Organisationen der Zivilgesellschaft, und
- die Menschenrechtsaspekte in der Frage der Beschäftigung von MitarbeiterInnen im Sektor der Dienstleistungen für Menschen mit Behinderung.